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Unsere Leistungen
Im Wesentlichen ist das Leistungsspektrum des Spital Sonthofen in drei Bereiche unterteilt:
Unterkunft Verpflegung Begleitung, Betreuung und Pflege
Betreuungs- und Pflegedienstleistungen durch Dritte, insbesondere duch andere Pflegedienste, die nicht der Trägerschaft der Distriktspitalstiftung angehören, sind ausgeschlossen.
Unsere Angebote:
hierzu zählen insbesondere:
- Grund- und Behandlungspflege und erforderliche Betreuung auch bei dementieller sowie anderweitiger psychischer Erkrankung im Rahmen der Möglichkeiten der Einrichtung
- allgemeine Beratung
- ständige Notrufbereitschaft
- Vermittlung ärztlicher Hilfe
- Vermittlung seelsorgerischer Betreuung;
- Hinweise zur Freizeitgestaltung / besondere Angebote
- In der hauseigenen Wäscherei: Waschen / Bügeln von Leib- und Bettwäsche u. dgl. mit Ausnahme chemisch zu reinigender Wäschestücke
- Und Anderes.
Die Mitarbeiter und Mitabeiterinnen des zentralen Pflegedienstes stellen für unsere Bewohner und Bewohnerinnen die Bezugspflegepersonen dar. Sie tragen für die gesamte Planung und Steuerung der individuellen Betreuungs- und Pflegeprozesse Verantwortung. Im Grunde ist das Wirken des zentralen Pflegedienstes vorstellbar wie ein ambulanter Pflegedienst innerhalb des Hauses. Die Mitarbeiter/-innen werden möglichst nach bezugspflegerischen Prinzipien zu den Wohnbereichen zugeordnet, die Touren werden auf der Grundlage arbeitsökonomischer Aspekte abgestimmt. Es wird darauf geachtet, dass eine höchstmögliche personelle Kontinuität für die Bewohner/-innen gewährleistet wird. „Bezugspflege“ ist eine Organisationsform. Bezugspflege meint, dass eine Person für die Qualität in der individuellen Pflege und Betreuung eines Bewohners rund um die Uhr gesamtverantwortlich ist („primary nursing“). Damit ist jedoch nicht die ständige Anwesenheit der Pflegeperson rund um die Uhr gemeint, sondern die Verantwortlichkeit der Pflegeperson für die gesamte Planung und Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen während des gesamten Aufenthalts. Durch die Verantwortlichkeit für eine bestimmte Bewohnergruppe soll die Kontinuität in der Pflege und Betreuung gewährleistet werden.
Die Alltagsbegleiter/-innen sind als Hauptansprechpartner für die Bewohner/-innen als kontinuierliche Bezugspersonen zu verstehen. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Begleitung und Betreuung der Bewohner/-innen innerhalb der Wohngruppe. Jede/r Alltagsbegleiter/-in kümmert sich um die täglichen Belange und Bedürfnisse des Bewohners. Sie / er übernimmt quasi die Funktion einer „Lebens- bzw. Aktivitätenbegleiter/-in“. Der Schwerpunkt liegt im Bereich unterstützender Maßnahmen zur selbständigen Lebensgestaltung der Bewohner/-innen und in der Gestaltung und Begleitung bei Tätigkeiten und Aktivitäten, die den Tag sinnvoll strukturieren wie es auch in der Familie geschieht. Grundelement unseres Konzeptes ist die Zuordnung fester Alltagsbegleiter/-innen zu jeder Wohngruppe bzw. jedem Wohnbereich. Ziel hierbei ist die Gewährleistung einer bestmöglichen personellen Kontinuität für die Bewohner/-innen.
Unser Bemühen gilt einer systematisch an den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz ausgerichteten Begleitung, Betreuung und Pflege. Dementsprechend bezieht die Begleitung, Betreuung und Pflege in ihrem Handeln die lebensgeschichtlichen Hintergründe, aber auch die individuellen Ressourcen und Einschränkungen in die Gestaltung der Unterstützungsprozesse mit ein. Im Vordergrund steht dabei grundsätzlich die Frage, welche (Rest-) Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelne Bewohner mitbringt, und nicht etwa die Frage, welche Probleme im Umgang mit ihm entstehen. Beziehungspflege steht als wichtiges „Instrument“ der Begleitung und Betreuung sowie die Gestaltung sinnvoller, an der Normalität orientierter Lebensabläufe im Vordergrund. Ziele unserer gerontopsychiatrisch orientierten Begleitung, Betreuung und Pflege sind dementsprechend:
- Die Schaffung einer Atmosphäre, in der sich die Bewohner/-innen sicher und geborgen fühlen können und die den „Selbst-Erhalt“ fördert sowie ein größtmögliches Maß an Wohlbefinden und Zufriedenheit gewährleistet.
- Das Auffangen negativer Folgen der dementiellen Erkrankung für das Wohlbefinden und nach Möglichkeit die Verlangsamung eines Fortschreitens der Erkrankung.
- Die Sicherstellung der Würde und Integrität der Bewohner/-innen durch die Berücksichtigung der individuellen Entscheidungen und Bedürfnisse.
- Der Erhalt der Lebensqualität durch die Ermöglichung einer Teilnahme am sozialen Leben innerhalb und außerhalb der Einrichtung.
- Die konsequente Förderung vorhandener Selbstversorgungsfähigkeiten – ein Eingreifen nur bei Selbstversorgungsdefiziten.
Damit wollen wir dazu beitragen, dass die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz erfüllt werden:
- Das Schaffen eines „Zuhause“,
- eine akzeptierende Haltung der Umgebung,
- das Erkennen und Anerkennen ihrer subjektiven Realität,
- einen unaufdringlichen, stressfreien Ausgleich ihrer alters- und krankheitsbedingten Defizite
Das Allerwichtigste ist dementsprechend eine Grundhaltung der Pflegenden und Betreuer, die sich an dem Grundsatz orientiert: Einen Demenzkranken zu begleiten heißt, ihn so zu lassen und zu akzeptieren, wie er ist.
Spezielle kostenpflichtige Angebote - falls gewünscht:
- Friseur und medizinische Fußpflege im Haus.
- Externe Dienstleistungen: Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie.
Weitere Angebote - außerhalb des Wohn- und Pflegeheims:
- Seniorengerechte Wohnungen, teilweise und auf Wunsch mit ausgewählter Betreuung.
- Seniorenmittagstisch im Spital Café.
- Saalvermietung und Ausrichtung von Festen im Spital Café -bei Bedarf mit Bühne und moderner Audio/Videoausstattung (z.B. für Vorträge, Podiumsveranstaltungen, Fortbildungen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Trauerfeiern, etc.).
- Betreuung und Beratung anderer Senioreneinrichtungen in den Bereichen Betriebswirtschaft und Organisation.
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